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| cb aurora ©: S. Gerlinger CC-BY 4.0 |
Blog zu den Historischen Romanen: „AMORES - Die Liebesleiden des jungen Ovid“ und „Rufus“ (Rufus - Donner im Keltenland / Rufus - Catilina und die Jugend Roms / Rufus - Liebe und Leid in Rom / Rufus - Im Schatten des Caesar)
Die „Rufus“-Reihe soll jeder verstehen und genießen können, Jugendliche und Erwachsene, Studierte und Nichtstudierte. Wer sich im Roman auf fremde Welten einlässt, der wird auf unterhaltsame Weise ganz automatisch kennenlernen, was die damalige Zeit so alles zu bieten hatte - und lernt beim Lesen wie von selbst. Alles so authentisch und historisch korrekt wie möglich zu erzählen und dabei spannend zu bleiben, das ist mein Ziel.
Die „AMORES - Die Liebesleiden des jungen Ovid“ sind dagegen nicht immer ganz jugendfrei (wie auch die Originalverse Ovids und seiner Zeitgenossen). Der Laie kann sich über die „moderne“ Sprache & Handlung freuen, der Fachmann über zahlreiche Anspielungen und intertextuelle Scherze.
Auf dem Blog zeige ich einen Blick hinter die Kulissen. Dabei gebe ich auch Hintergrundinformationen über Politik und Alltagsleben der späten Republik und frühen Kaiserzeit in Rom und einiger Kelten- und Germanenstämme.
Feste Probeleser aus verschiedensten Altersgruppen haben bereits die ersten Bände gelesen. Die Rückmeldungen setze ich um. Sehr gute Feedbacks kamen dabei nicht nur von Universitätsprofessoren und anderen Fachleuten sondern gerade auch von Schülerinnen und Schülern - vielleicht demnächst auch von dir? Gerne nehme ich jede gute Anregung auf (Rufus.in.Rom@gmail.com)...
Mittwoch, 31. Januar 2018
XIII. Es war die Lerche: Im Bett mit Corinna
Samstag, 30. Dezember 2017
thermae - Antike Badekultur (Mode und Körperpflege XI)
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Kosten
Donnerstag, 28. Dezember 2017
XII. Verrotte, du zweideutig Ding! Das Täfelchen II
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Donnerstag, 30. November 2017
caedes: Soldaten nach der Schlacht (mos et miles XI)
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| cb caedes ©: S. Gerlinger CC-BY 4.0 |
In der Hitze des Gefechts oder auch aufgrund taktischer Überlegungen kommt es bei starkem Widerstand, vor allem der befestigten Städte vor, die Besiegten restlos abzuschlachten. Haben die Städter noch nicht kapituliert, bevor der Sturmbock an die Tore schlägt, so steht die gnadenlose Niedermetzelung der Waffenfähigen und der Verkauf der übrigen in die Sklaverei zu befürchten.
Weitere Misshandlungen und Verstöße gegen Menschen- und Völkerrecht werden in der Regel bei römischen Autoren immer dann als moralisch höchst verwerflich geschildert, wenn es sich bei den Opfern um römische Soldaten und Bürger handelt (→ hierzu und zum Folgenden vgl. Gerlinger 2008, S. 271-288). Gegenüber Barbaren werden die gleichen Untaten dagegen nicht negativ kommentiert, ja manchmal werden sie sogar als gute Tat für Rom präsentiert.
Diese Art der Präsentation wird zwar oft von der breiten Masse des Volkes aber nie von allen Römern akzeptiert und führt häufig auch zu Kritik oder gar zu Untersuchungsausschüssen und Prozessen – zumindest wenn man damit gegen einen politischen Gegner vorgehen kann. Es bestehen aber auch weit verbreitete Vorstellungen von Humanität, die sich schon früh entwickelt hatten:
Mittwoch, 29. November 2017
XI. Veni! - Das Täfelchen I
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Verwundert sah er sich um.
Dienstag, 31. Oktober 2017
imagunculae – Cicero & der „Kunstgeschmack“ des Vedius Pollio
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X. Warum muss ich ihr die ganze Zeit denn nur Geschenke schenken?
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Samstag, 30. September 2017
machinae: Belagerungsgerät der römischen Armee (mos et miles X)
Bei Belagerungen (obsidiones) verwenden die Römer:
agger, -eris, m.
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alles, womit eine Erhöhung geschaffen oder eine
Vertiefung eingeebnet wird:
a.)
Erdwall, Belagerungs- oder Verteidigungsdamm
b.)
Schanzerde, Schutt, speziell zum Zuschütten von
Gräben, Fußangeln und Fallen
c.)
Aufschütten einer Straße: Dammweg, Straßendamm
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ariēs -etis, m.
criÒj
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Rammbock / Sturmbock; in der typisch römischen
Variante frei schwingend aufgehängter Holzbalken mit eisenbeschlagenem Kopf,
meist in einem Belagerungsturm integriert (→turris)
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asser, eris, m.
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Stamm, runder Balken, dicke Stange; mitunter
Verwendung als gewaltiges Torsionsgeschoss mit Eisenspitze
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bal(l)ista, -ae, f.
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a.)
bezeichnet alle Sorten von schweren
Wurfmaschinen, d.h. mit Stricken und Sehnen bespannte Kriegsmaschinen zum
Schleudern von Geschossen (Kugeln, Steine, Bolzen, Balken...); militärisch
effiziente Reichweite im Direktschuss ca. 200m, maximale Reichweite im
Steilschuss: über 1 km
b.)
speziell als (cheiro)ballista das
leichte Torsionsgeschütz (→scorpio)
c.)
das Geschoss einer der unter a.) oder b.)
genannten Wurfmaschinen
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caespes, -itis, m.
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„(ausgeschnittenes) Rasenstück“ zum Zuschütten
von Gräben etc.
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catapulta, -ae, f.
(gr.: katapšlthj)
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„Katapult“, „Wurfgeschütz“
a.) allgemein
bezeichnet alle Wurfmaschinen zum Schleudern von Bolzen-
bzw. Pfeil-Geschossen; maximale Reichweite über 1 km; effektive Reichweite im
Steilschuss bis 460m, im Flachschuss (Hauptverwendung) militärisch effektiv
bis ca. 200m
b.) speziell
schweres Torsionsgeschütz
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