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| Vestalin & Mode: Mit Schleier verhüllt / "6-Zöpfe-Frisur" |
Blog zu den Historischen Romanen: „AMORES - Die Liebesleiden des jungen Ovid“ und „Rufus“ (Rufus - Donner im Keltenland / Rufus - Catilina und die Jugend Roms / Rufus - Liebe und Leid in Rom / Rufus - Im Schatten des Caesar)
Die „Rufus“-Reihe soll jeder verstehen und genießen können, Jugendliche und Erwachsene, Studierte und Nichtstudierte. Wer sich im Roman auf fremde Welten einlässt, der wird auf unterhaltsame Weise ganz automatisch kennenlernen, was die damalige Zeit so alles zu bieten hatte - und lernt beim Lesen wie von selbst. Alles so authentisch und historisch korrekt wie möglich zu erzählen und dabei spannend zu bleiben, das ist mein Ziel.
Die „AMORES - Die Liebesleiden des jungen Ovid“ sind dagegen nicht immer ganz jugendfrei (wie auch die Originalverse Ovids und seiner Zeitgenossen). Der Laie kann sich über die „moderne“ Sprache & Handlung freuen, der Fachmann über zahlreiche Anspielungen und intertextuelle Scherze.
Auf dem Blog zeige ich einen Blick hinter die Kulissen. Dabei gebe ich auch Hintergrundinformationen über Politik und Alltagsleben der späten Republik und frühen Kaiserzeit in Rom und einiger Kelten- und Germanenstämme.
Feste Probeleser aus verschiedensten Altersgruppen haben bereits die ersten Bände gelesen. Die Rückmeldungen setze ich um. Sehr gute Feedbacks kamen dabei nicht nur von Universitätsprofessoren und anderen Fachleuten sondern gerade auch von Schülerinnen und Schülern - vielleicht demnächst auch von dir? Gerne nehme ich jede gute Anregung auf (Rufus.in.Rom@gmail.com)...
Mittwoch, 31. August 2016
Vesta & Investment I: Vestalinnen außer Dienst mit 30
Donnerstag, 18. August 2016
(c)himation, palla, pallium, paenula: Römische Oberbekleidung (Mode und Körperpflege VII)
Wenn das Wetter jedoch wirklich schlecht wird, wirft man sich einen dicken Schal (focale) und einen richtigen Kapuzenmantel über, die paenula, ein Reise- und Wettermantel aus Leder, mit Wachs imprägnierter Wolle oder Leinen. Das Schnittmuster besteht aus einem zusammengenähten Halbkreisbogen mit einem Kopfloch zum Hineinschlüpfen und angenähter Kapuze (vgl. Hurschmann 2000_1, Sp. 142).
Mittwoch, 20. Juli 2016
Hendekasyllabus – Elfsilbler à la Queen und Vanilla Ice (Antike Dichtung einfach gesprochen VI)
Der
Sapphische Elfsilbler (nach der berühmten Dichterin Sappho von der Insel
Lesbos) und der Alkäischer Vers.- Einer ersten Einführung in antike Metrik auf youtube
- Der allgemeinen Übersicht Antike Dichtung einfach gesprochen - Metrisch Skandieren: Eine Einführungsreihe in antike Metrik mit (moderner) Musik
- I. Wozu eigentlich Verse?
- II. Metrisch Skandieren - die Theorie: Längen, Kürzen und Metren zum Durchrechnen
- III. Hexameter -Geschichte & Schema
- IV. Hexameter systematisch analysiert oder locker gerappt
- V. Elegisches Distichon – In einem (Vers-)fuß von Helden- zur Liebesdichtung
- VII. Trochäischer Septenar – Caesars Triumphlieder v.s. studentische Trinklieder
Donnerstag, 7. Juli 2016
tunica – Römische Unterbekleidung (Mode und Körperpflege VI)
an und hat noch keine Ärmel, ab dem 1. Jh. v. Chr. Wird sie weiter geschnitten und Ärmel kommen in Mode (Hurschmann 2002, Sp. 920). Männer tragen kurze Ärmel, Frauen und Knaben länger, bis zur Form eines Longsleeve: Je länger der Ärmel, desto sittsamer (jünger, oder (ver-)weiblich(t)er der Träger). Dies gilt ebenso für die Gesamtlänge: Sittsame Frauen und Kinder tragen eine bis zu den Knöcheln hinab reichende tunica, richtige Männer nie länger als bis zum Knie. Erst im 3. Jh. n. Chr. setzt sich die langärmelige Version (tunica manicata) auch bei Männern durch, was zuvor als unangebracht gilt und weswegen die Mode Catilinas und seiner Freunde noch viel Naserümpfen erntet (Cic.Catil.2,22; Gell.6,12; vgl. Hurschmann 2002, Sp. 920).
Sonntag, 19. Juni 2016
Elegisches Distichon – von Helden- zur Liebesdichtung in einem (Vers-)fuß (Antike Dichtung einfach gesprochen V)
Das Versmaß seiner Dichtungen ist der Hexameter, seit Homer ist Heldendichtung hexametrische Dichtung. Dieser Hexameter gilt als gravis als ernst, wichtig und schwerwiegend. Also eigentlich nichts für die Liebe?Donnerstag, 9. Juni 2016
Schminke, Duftwässerchen und Parfüm- Was römische Frauen tragen III (Mode und Körperpflege V)
- Als Schminkgrundlage und Trägersubstanz kommt überwiegend Honig zum Einsatz.
- Unter anderem verwendet man das hautreizende Bleiweiß (cerussa), Kalk und melische Erde zum Aufhellen oder gar Weißschminken,
- Zinnober bzw. Mennige, purpurissum und rubica als Rouge, (seltener grüne Schminke aus Malachit (Grünspan), blaue aus Lapislazuli),
- schwarze Kohle-Ölmischungen und gebrannter Kork sowie stibium als Wimperntusche, Eyeliner und Mascara,
- die Bohnenmehlpaste lomentum zum Verdecken von Hautfalten, mit Zusatz zerriebener Schnecken zum Glätten der Haut,
- für eine natürlich glänzende Haut ohne Runzeln empfiehlt Ovid u.a. eine getrocknete und feingemahlene Mischung aus 2 Pfund lybischer Gerste, 2 Pfund Erbsen, 10 Eiern, 1/6 Pfund Hirschgeweih, 12 entrindete Narzissenzwiebeln, 1/6 Harz und tuscisches Korn und 1 1/2 Pfund Honig (Ov.medic.51-68).
- und es gibt sogar Schönheitspflaster aus dünnstem Leder (vgl. Hurschmann 1999, Spalte 768; Iuv.2,93-94; 6,461; Mart.3,42; 8,33,22; 14,60; Ov.ars.3,201; Plin.nat.30,127).
- Zum Abschminken dienen unterschiedliche Produkte, mitunter auch Olivenöl, Esels- und Ziegenmilch.
VI. Tunika – Römische Unterbekleidung,









