Die „Rufus“-Reihe soll jeder verstehen und genießen können, Jugendliche und Erwachsene, Studierte und Nichtstudierte. Wer sich im Roman auf fremde Welten einlässt, der wird auf unterhaltsame Weise ganz automatisch kennenlernen, was die damalige Zeit so alles zu bieten hatte - und lernt beim Lesen wie von selbst. Alles so authentisch und historisch korrekt wie möglich zu erzählen und dabei spannend zu bleiben, das ist mein Ziel.
Die „AMORES - Die Liebesleiden des jungen Ovid“ sind dagegen nicht immer ganz jugendfrei (wie auch die Originalverse Ovids und seiner Zeitgenossen). Der Laie kann sich über die „moderne“ Sprache & Handlung freuen, der Fachmann über zahlreiche Anspielungen und intertextuelle Scherze.
Auf dem Blog zeige ich einen Blick hinter die Kulissen. Dabei gebe ich auch Hintergrundinformationen über Politik und Alltagsleben der späten Republik und frühen Kaiserzeit in Rom und einiger Kelten- und Germanenstämme.
Feste Probeleser aus verschiedensten Altersgruppen haben bereits die ersten Bände gelesen. Die Rückmeldungen setze ich um. Sehr gute Feedbacks kamen dabei nicht nur von Universitätsprofessoren und anderen Fachleuten sondern gerade auch von Schülerinnen und Schülern - vielleicht demnächst auch von dir? Gerne nehme ich jede gute Anregung auf (Rufus.in.Rom@gmail.com)...

Freitag, 29. Januar 2016

Antike Dichtung einfach gesprochen - Metrisch Skandieren: Eine Einführungsreihe in antike Metrik mit (moderner) Musik

Lateinisch rappen - Antike Metrik mit moderner Musik
Wer Texte eines antiken Dichters liest, muss dessen Rhythmus verstehen Metrik und Prosodie (eine erste Einführung gibt's auf youtube). Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach:
1) Rhythmus checken
2) mitrappen!
Seltsam, aber wahr! Antike Gedichte bzw. Gesänge, carmina genannt, sind eigentlich nichts anderes als Sprechgesang. Fahrende Sänger, Rhapsoden genannt, ziehen durch die antike Welt und tragen diesen Sprechgesang vor (der erste hieß Homer – nein, nicht der aus den Simpsons). In modernen Zeiten berief man sich darauf, weshalb es auch zu „New York Rhapsodie“ kam, schließlich RAP. Sogar das kleine Wörtchen yo, Älteren bekannt aus yo MTV raps, gibt es schon als antiken Ausruf in io saturnalia oder in io triumphe.
Jedes antike Versmaß (Metrum) kann man rappen. Die meisten kann man auch singen, da die „moderne“ Lieder ebenfalls auf Rhythmen aufbauen, die bereits in griechisch-römischer Zeit als Versmaß genutzt werden. Wie das funktioniert, werde ich in mehreren Blogs zu den wichtigsten antiken Versmaßen zeigen. Wer’s nicht erwarten kann, für den habe ich bereits eine Hörprobe:
Der japanische Philologe Paul Masanobu Wakai rappt nicht nur zu Hintergrundbeats, die ich zu diesem Zweck zurechtgebastelt habe er singt auch zu moderner Hintergrundmusik (↑Anklicken). Im ersten Blogartikel folgt hier erst einmal der Überblick, bevor es um Hilfen zum rhythmischen Sprechen und Singen (und konkreten Erklärungen) gehen wird:

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